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Design mit Tradition


Es begann im Jahr 1922 in der Nähe der norditalienischen Stadt Modena: Angelo Po gründete in Carpi zu diesem Zeitpunkt eine kleine Schmiede. Standen zunächst verschiedene Schmiedearbeiten und Reparaturen von Holz- und Kohleöfen auf dem Programm, so leitete 1927 die Vorstellung des ersten eigenen Kochherdes die Entwicklung zur Herd- und Küchenmanufaktur ein. Heute entstehen in Carpi technisch ausgefeilte Herde und modulare Küchenelemente für Traumküchen. Die ersten Herde, die Angelo Po herstellte, wurden unter dem Markenzeichen „La Carpigiana" angeboten, einer Wort-Verbindung des Heimatortes mit dem Begriff für handwerkliche Arbeit „artigiana“. Schon damals wurde der Anspruch deutlich, hochwertige Handarbeit zu entwickeln. In den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts traten die drei Söhne des Firmengründers, Aldo, Alfio und Alberto, in das Unternehmen ein und entwickelten mit dem Vater das Produktprogramm weiter. Neben den Kochherden für die Küche kamen jetzt Herde für den professionellen Einsatz in Restaurants, Hotels und Gastronomiebetrieben aus der Manufaktur in Carpi. Die Erfahrungen, die mit der Herstellung der professionellen Geräte gesammelt wurden, kamen und kommen noch immer der Technik der Kochherde für den privaten Bereich sehr zu Gute.





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Als der Firmeninhaber 1969 bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, übernehmen die Söhne Alfio und Alberto die Leitung des Familienunternehmens. Die aus dem väterlichen Unternehmen hervorgehende Firma von Aldo Po entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem der führenden Hersteller von professionellen Kücheneinrichtungen in Europa, während sich Alfio und Alberto weiter auf die Herstellung hochwertiger Herde für ambitionierte und anspruchsvolle Hobbyköche konzentrierten. Gut ein Jahrzehnt später trat dann die dritte Generation in die Firma ein. Auro Po, einer der Söhne von Alfio, arbeitete lange Zeit in leitender Funktion im Unternehmen. Im Jahre 1999 gründete er die Firma Steel Cucine, um mit der gleichen Leidenschaft wie seinerzeit der Großvater solide, langlebige und exklusive Kochherde herzustellen.






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Auch heute stehen die Produkte von Steel Cucine ganz im Zeichen dieser Tradition handwerklicher Herstellung. Nach wie vor wird ein Steel-Herd aus zahlreichen Einzelteilen und in zahlreichen Arbeitsschritten in Handarbeit zusammengefügt. Auf eine Massenproduktion wird in Carpi bewusst verzichtet, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu liefern. Dabei sind die einigen hundert Herde, die jährlich das Werk in Norditalien verlassen, aber keineswegs antiquiert. Der Standard orientiert sich an den neuesten Errungenschaften der Küchen- und Kochtechnik. So sind die meisten Steel-Herde zwar immer noch mit den beliebten Gaskochfeldern ausgestattet, dicht gefolgt aber von der Induktionsvariante, und die modernen Elektrobacköfen verfügen neben der selbstverständlichen Möglichkeit zur Programmierung beispielsweise über die Wahlmöglichkeit zwischen neun verschiedenen Beheizungsarten.





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Genauso bewusst ist aber auch der Verzicht auf Techniken, die eine sichere und exakte Bedienung der Geräte einschränken. So wurden bislang zum Beispiel keine Sensorfelder in die Herde integriert und auch für die jetzt geplante, neue Serie von Einbaugeräten ist die intuitive Bedienung über die klassischen Knebelgriffe obligatorisch. Auch in der Produktion wird moderne Technik nur dort eingesetzt, wo sie die Qualität der Handarbeit übertrifft. Der Faktor Zeit bleibt bei dieser Abwägung unberücksichtigt, der Maßstab bleibt die Qualität. Neben der technischen Kompetenz ist es vor allem die Leidenschaft für die traumhafte Küche, die bei Steel Cucine hinter der Entwicklung und Produktion der außergewöhnlichen Hausgeräte steckt. Sorgfältige Verarbeitung, klare Gestaltung und kompromisslose Funktionalität sind dabei die Leitlinien, die auf der Basis der jahrzehntelangen Erfahrung umgesetzt werden.

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